Psychotherapeutisches Angebot
Innerhalb der Verhaltenstherapie gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Methoden und Techniken, danebenstehende Methoden und Techniken sind mit der Verhaltenstherapie assoziiert.
Nachfolgend möchte ich skizzieren, welche Methoden und Techniken ich Ihnen schwerpunktmäßig anbieten möchte und kann.

Mein psychotherapeutisches Angebot
Mein Angebot im Rahmen einer Behandlung richtet sich nach der aktuellen Psychotherapie-Richtlinie und den Behandlungsleitlinien der jeweiligen psychischen Störungen. Ergänzt werden diese Vorgaben durch meine persönlichen Erfahrungen und Überzeugungen innerhalb der Psychotherapie als wissenschaftliche Disziplin.
Bei einer Störung mit einem nicht-komplexen Hintergrund kann die Therapie anhand einer spezifischen Methode der Verhaltenstherapie behandelt werden (z.B. mit einem sogenannten Behandlungsmanual). Häufig sind aber weitere Faktoren (z.B. biografische Erfahrungen und Prägungen) für eine Störung relevant, so dass ein übergeordnetes Therapiekonzept hilfreich für die Behandlung ist. Ein solches bietet die Möglichkeit, mehrere methodische Ansätze in ein Gesamtkonzept für die Therapie zu integrieren.
Das übergeordnete Therapiekonzept, welches ich in der Regel anwende, ist die Selbstmanagementtherapie nach F. Kanfer. Dieses Konzept hat den Vorteil eines geordneten Vorgehens, berücksichtigt Mechanismen zur Qualitätssicherung und bietet einige Techniken, welche sich insgesamt in der Verhaltenstherapie weit verbreitet haben. So soll über die Situationsanalyse ein Bewusstsein für Prozesse in schwierigen Situationen geschaffen werden (die sogenannte Mikroanalyse) und Veränderungsalternativen erarbeitet und erprobt werden. Daneben soll ein generelles Verständnis für problematische Verhaltensmuster und ungünstige Annahmen entwickelt werden (die sogenannte Makroanalyse). Diese Makroanalyse wird von mir i.d.R. um die Sichtweise der allgemeinen Psychotherapie nach K. Grawe ergänzt. Demnach werden menschliche Grundbedürfnisse in der konkreten Ausprägung analysiert und es wird geschaut, ob diese Ausprägungen mit den eigenen Vorstellungen einher gehen, und in welchen Bereichen es Probleme bei der Zielerreichung dieser Bedürfnisse gibt. In der konkreten Ausgestaltung wird auch selbstverständlich auf Ansätze der kognitiven Therapie nach A. T. Beck zurück gegriffen.
In der Selbstmanagementtherapie sollen diese allgemeinen Methoden und Techniken - falls nötig - um weitere Bausteine individuell nach den Bedürfnissen der Therapie ergänzt werden. Hierbei ergänze ich - je nach Störungsbild - zusätzlich z.B. aus den folgenden speziellen und allgemeinen Methoden der Verhaltenstherapie (Auszug):
- Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen (M. Hautzinger),
- Expositionsbasierte Verfahren in Anlehnung an z.B. S. Schneider und J. Margraf,
- Expositionsbasierte Verfahren in Anlehnung an z.B. U. Stangier, T. Heidenreich und M.Peitz,
- Metakognitive Therapie (A. Wells),
- Kognitive Verarbeitungstherapie (P. A. Resnick),
- Narrative Expositionstherapie (F. Neuner, C. Catani und M. Schauer),
- Dialektisch-Behaviorale Therapie (M. Linnehan)
- Fertigkeiten-Training für Borderline-PatientInnen (M. Bohus),
- Psychotherapie der ADHS im Erwachsenenalter (A. Hesslinger, B. Philipsen und H. Richter),
- Metakognitives Training (S. Moritz et al.),
- Soziales Kompetenztraining (in Anlehnung an R. Hinsch, U. Pfingsten)
- Training emotionaler Kompetenzen (M. Berking)
